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Daun, Katholische Pfarrkirche "St. Nikolaus"
Die erste Orgel in St. Nikolaus war ein barockes Werk aus dem Jahre 1778. Es wurde 1897 von einer Klaisorgel mit 14 Registern, verteilt auf zwei Manuale und Pedal, abgelöst. Das mit pneumatischen Kegelladen der Zeit entsprechend ausgestattete Instrument wurde im Januar 1945 mit der Kirche durch einen Bombenangriff zerstört. Nach dem Wiederaufbau lieferte die Firma Klais 1949/50 eine neue Orgel mit zwei Manualen und 17 Registern, die bis 1987 ihre Dienste tat. In diesem Jahr erhielt die Kirche von der Firma Heinz Wilbrand aus Übach-Palenberg eine neue Orgel, die am 4. Adventssonntag 1987 eingeweiht wurde. Das dreimanualige Werk ist mit einer 16-fachen elektronischen Setzerkombination ausgestattet.

Disposition:
I.Manual (C-g´´´)
(Koppelmanual)

II. Hauptwerk (C-g´´´)
Prinzipal 8´
Rohrflöte 8´
Gamba 8´
Oktave 4´
Gemshorn 4´
Feldflöte 2´
Mixtur a) 1 1/3´
Mixtur b) 2/3´
Kornett 4f
Trompete 8´
- Tremulant -

III. Schwellwerk (C-g´´´)
Principal 8´
Flöte 8´
Salicional 8´
Principal 4´
Nachthorn 4´
Principal 2´
Scharff 4f 1´
Quinte 2 2/3´
Terzflöte 1 3/5´
Spitzquinte 1 1/3´
Dulzian 16´
Oboe 8´
- Tremulant -

Pedalwerk (C-f´)
Subbaß 16´
Oktavbaß 8´
Gedecktbaß 8´
Choralbaß 4´
Baßflöte 8´
Posaune 16´
Trompete 8´

CD:
Orgeln der Region Westeifel, Folge 1
Bestell-Nummer 94001
Hörbeispiel:
Joh. Seb. Bach (1685-1750): Sonata I, Es-Dur, III. Satz: Allegro
Organist: Hubert Blaum

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Bleialf, Katholische Pfarrkirche "St. Marien"
1860 lieferte Orgelbauer Johann Schlaad aus Waldlaubersheim ein kleineres Werk für 1200 Thaler, das 1904 von einer neuen Klais-Orgel abgelöst wurde. Nach der Kirchenerweiterung erfolgte 1933 ein tiefgreifender Umbau mit gleichzeitiger Vergrößerung auf 21 Register durch Hans Klais. Dabei erhielt das pneumatische Werk ein barockes Gehäuse, das wahrscheinlich von der ehemaligen Stumm-Orgel der St. Antoniuskirche in Koblenz-Lützel stammt. Nach schweren Beschädigungen im II. Weltkrieg stellte die Trierer Firma Sebald das Instrument in den Nachkriegsjahren notdürftig spielbar ohne Gehäuse auf. 1967 erfolgte dann durch dieselbe Firma eine erneute Überarbeitung, wobei auch das Gehäuse wieder aufgestellt wurde. 1973 elektrifizierte die Hellenthaler Firma Weimbs das Instrument und lieferte einen neuen Spieltisch.
Die im Laufe der Jahre sich immer stärker bemerkbar machenden Mängel ließen Anfang der 90er Jahre die Planung einer neuen Orgel notwendig werden. Der Neubau erfolgte 1993 durch die Firma Romanus Seifert aus Kevelaer unter Verwendung des barocken Gehäuses in geschmälerter Form (ursprüngliches Stumm-Gehäuse) und des noch verwertbaren Pfeifenmaterials. Das Werk hat Schleifladen mit rein mechanischen Trakturen und eine sechsfach mechanische Setzeranlage.

Disposition:
I. Hauptwerk (C-g´´´)
Bourdon 16´
Prinzipal 8´
Rohrflöte 8´
Gemshorn 4´
Quinte 2 2/3´
Oktave 2´
Mixtur 4f 1 1/3´
Trompete 8´

II. Schwellwerk (C-g´´´)
Principal 8´
Gedackt 8´
Salicional 8´
Prinzipal 4´
Flöte 4´
Schwegel 2´
Sesquialter 1-2f
Scharff 3f 1´
Oboe 8´
- Tremulant -

Pedalwerk (C-f´)
Subbaß 16´
Principalbaß 16´
Baßflöte 8´
Oktave 4´
Posaune 16´

CD:
Orgeln der Region Westeifel, Folge 1
Bestell-Nummer 94001
Hörbeispiel:
Nicolas Jacques Lemmens (1823-1881): Fanfare
Organist: Walter Roth

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Bitburg, Katholische Pfarrkirche "Liebfrauen"
Nach de Lorenzi "wurde eine Barockorgel mit allem anderen Inventar zur Zeit der französischen Republik der Pfarrkirche entzogen, weil der wackere Pfarrer Karl Caspar von Pidoll sich geweigert hatte den konstitutionellen Eid zu leisten."
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhielt die Liebfrauenkirche eine Orgel von Wilhelm Breidenfeld, die 1905 von einer Klaisorgel abgelöst wurde. Der II. Weltkrieg zog mit schweren Schäden an der Kirche auch die Orgel in Mitleidenschaft, so daß nach der Kirchenrenovierung eine neue Orgel mit drei Manualen, Schleifladen und elektrischen Trakturen von der Firma Späth gebaut wurde. Ihre Weihe erfolgte am 28. Oktober 1962 mit Pater Raimund van Husen, Himmerod, als Organist.
1985/86 wurde das Werk von dem Wittlicher Orgelbauer Gustav Cartellieri überarbeitet und durch Veränderungen am Winddruck und der Disposition klanglich bedeutend verbessert.

Disposition:
Hauptwerk (C-g´´´)
Quintade 16´
Prinzipal 8´
Rohrflöte 8´
Oktave 4´
Quinte 2 2/3´
Oktave 2´
Mixtur 4-6f 1 1/3´
Trompete 8´

Schwellwerk (C-g´´´)
Gedackt 8´
Gamba 8´
Principal 4´
Koppelflöte 4´
Blockflöte 2´
Sesquialter 2f
Scharff 4-5f 1´
Dulzian 16´
Franz. Oboe 8´
- Tremolo -

Brustwerk (C-g´´´)
Holzgedackt 8´
Rohrflöte 8´
Principal 2´
Quinte 1 1/3´
Zimbe 3f 1/3´
Regal 8´
- Tremolo -

Pedalwerk (C-f´)
Prinzipalbaß 16´
Gedacktbaß 8´
Oktavbaß 8´
Pommer 8´
Choralbaß´
Rauschbaß 4f 2 2/3´
Posaune 16´
Kopftrompete 8´

Normalkoppeln. 2 freie Kombinationen, Zungenabsteller, Plenospiel

CD:
Orgeln der Region Westeifel, Folge 1
Bestell-Nummer 94001
Hörbeispiel:
Gaston Litaize (1909-1996) - Finale
Organist: Helmut Schwindling

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Bitburg, Haus Beda (Dr.-Hanns-Simon - Stiftung)
Das "Haus Beda" wurde aufgrund einer Stiftung von Dr. Hanns Simon 1976 als Kulturzentrum der Stadt Bitburg seiner Bestimmung übergeben und erhielt im gleichen Jahr eine Orgel von der Firma Alfred Führer aus Wilhelmshaven.
Das Instrument befindet sich im Konzertsaal und ist sowohl in seiner klanglichen als auch äußerlichen Gestaltung dem Barock nachempfunden.
Die Spielanlage ist an die Vorderfront des Gehäuses eingebaut, darüber erheben sich Hauptwerk und Brustwerk. Das Brustwerk kann - mit kunstvoll bemalten Flügeltüren schließbar - als Schwell- und Echowerk dienen. Das Werk ist mit Schleifladen und rein mechanischen Trakturen ausgestattet.

Disposition:
I. Hauptwerk (C-g´´´)
Rohrflöte 8´
Prinzipal 4´
Oktave 2´
Mixtur 3f 1 1/3´

II. Brustwerk (C-g´´´)
Holzgedackt 8´
Gedackt 4´
Spitzflöte 2´
Quinte 1 1/3´
- Tremulant -

Pedalwerk (C-f´)
Subbaß 16´
Gedackt 8´

Normalkoppeln als Fußtritte.

CD:
Orgeln der Region Westeifel, Folge 2
Bestell-Nummer 95002
Hörbeispiel:
Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788): Sonata III, III. Satz: Allegretto
Organist: Helmut Schwindling

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Ammeldingen, Katholische Filialkirche "St. Isidor"
Das Werk wurde aufgrund einer Stiftung von der Nachfolgefirma Weigle "Orgelbau auf den Fildern", Echterdingen, gebaut.
Es ist ein für die verhältnismäßig kleine Ammeldinger Kirche recht imposantes Werk, wie die Disposition zeigt.

Disposition:
I. Hauptwerk (C-g´´´)
Principal 8´
Rohrflöte 8´
Oktave 4´
Holzflöte 4´
Doublette 2´
Quinte 1 1/3´
Mixtur 4f
Trompete 8´

II. Schwellwerk (C-g´´´)
Gedackt 8´
Schwebung 8´
Salizional 8´
Blockflöte 4´
Principal 2´
Sifflöte 1´
Nasat 2 2/3´
Terz 1 3/5´
- Tremulant -

Pedalwerk (C-f´)
Subbaß 16´
Gemshorn 8´
Choralbaß 4´
Fagott 16´

Normalkoppeln. Schleifladen mit mechanischen Trakturen.
Freistehender Spieltisch vor der Orgel.

CD:
Orgeln der Region Westeifel, Folge 2
Bestell-Nummer 95002
Hörbeispiel:
Hendrik Andriessen (1892-1981): Thema und Variationen, a-moll
Organist: Alfons Müller

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Altrich, Katholische Pfarrkirche "St. Andreas"
Die Orgel der Altricher Pfarrkirche wurde im Jahr 1931 von der Orgelbaufirma Johannes Klais erbaut und im Jahr 1999 von der gleichen Firma restauriert. Das Foto zeigt die Orgel im Originalprospekt, der inzwischen aber verändert wurde.
Nach Auskunft der Firma Klais wird diese Änderung allerdings wieder rückgängig gemacht werden, so daß dann der Originalprospekt von 1931 wieder sichtbar wird.

Disposition:
I. Manual (C-g''')
Principal 16'
Octave 4'
Cornett 3f
Holzflöte 8'*
Weidenflöte 8'*
Nasard 1 1/3'*
Nachthorn 1'*
Trompete 16'*

II. Manual (C-g''')
Gemshorn 8'
Lieblich Gedackt 8'
Fernflöte 8'
Fl. Schwebung 8'
Sing. Principal 4'
Querflöte 4'
Blockflöte 2'
Oboe 8'

Pedal (C-f')
Subbaß 16'
Zartbaß 16'
Gedacktpommer 8'
Choralbaß 4'

Normalkoppeln. Sub- und Superkoppeln II - I. Freipfeifenprospekt. Freistehender Spieltisch.
Pneumatische Kegelladen.
Die mit * gekennzeichneten Register stehen im Schwellkasten.
Das Werk wurde 1999 von der Firma Klais, Bonn restauriert.
Nach deren Auskunft aus dem April 2001 soll die Prospektveränderung,
die auf der Abbildung noch ersichtlich ist, rückgängig gemacht werden.

CD:
Historische Orgeln im Landkreis Bernkastel-Wittlich
Bestell-Nummer 21007
Hörbeispiel:
Deszö Antallfy-Zsiross (1885-1945): Sketches on Negro Spiritual Songs
Organist: Reinhold Schneck

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